„Wildbienen“ lautete das Thema der Projektwoche für die 5b. Der Montag begann mit dem Einsatz im Schulgarten, wo wieder gepflanzt, gejätet und auch -für die kommende Woche- geputzt wurde. Die essbaren Schnittlauchblüten waren dieses Mal jedoch Geschmacksache. Im Klassenraum lernten die Kinder unter anderem den Unterschied zwischen Honig- und Wildbienen kennen und entdeckten Typisches über deren Lebensweise. Sie erfuhren Gründe der Gefährdung durch die intensive Landwirtschaft und durch den Verlust von Lebensraum. Aber auch, wie wir ihnen im eigenen Garten helfen können. Mit Hilfe des Binokulars konnten einige Arten näher betrachtet werden. 3/4 aller heimischen Wildbienen nistet in der Erde, ein kleinerer Teil in hohlen Stängeln. Somit stand das Programm am nächsten Tag fest: ein Mini- Sandarium wurde angelegt. Hier können die Bienen nun ihre Gänge in den Kies graben. Mitgebrachtes Schilf und Bambus wurde zurecht gesägt und geschnitten und anschließend in ein Insektenhotel gesteckt. Lehm, zum Verschließen der Röhren, runden das Angebot für die Wildbienen ab. Sehr wichtig ist außerdem, das richtige Nahrungsangebot im Garten zu haben, vor allem heimische, ungefüllt blühende Gewächse. Hiervon konnten sich die Kinder selbst überzeugen. Mit Lupen wurden auf der Wildblumenwiese, vor allem im Klatschmohn, zahlreiche Wildbienen entdeckt! Etliche Hummeln verweilten im Garten und als kleines Highlight kam -wie bestellt- die wunderschöne, bei vielen noch unbekannte, große blaue Holzbiene vorbei! Diese Art nistet, wie der Name es verrät, in altem Holz, was wir mit unserem kleinen Totholzhaufen im Garten ebenso anbieten können. Auch viele Käfer, wie der ‚echte Widderbock‘, der unter besonderem Schutz steht, wurden gesichtet. Zusammenfassend ist also sagen, dass jede noch so kleine Geste im Garten oder auf dem Balkon helfen kann, der Gefährdung der Wildbienen entgegen zu wirken. Fragt doch einfach mal die 5b, die kennt sich jetzt bestens aus!













